Resilienz ist Vernetzung

Was lehrt uns die COVID-19-Pandemie? Wie wichtig Gemeinschaft ist - und wie sehr sie uns fehlt. Dass Innovation und Anpassungsfähigkeit gefragter sind denn je. Dass die Digitalisierung enorme Chancen bietet - und wir diese auch nach der Rückkehr in die Normalität vermehrt nutzen sollten. Und allem voran: Dass Vernetzung und Robustheit elementar für den Erfolg eines jeden Systems sind.

Zusammenarbeit und Vernetzung sind wichtige Schlüsselstrategien für die Entwicklung von Städten. Kleinräumige Netzwerke wie die 15-Minuten-Stadt machen unsere Städte robust. Digitalisierung und Vernetzung verstärken Partnerschaften und führen zu neuen urbanen Innovationen. Wie der Designtheoretiker Benjamin H. Bratton betont, hält eine belastbare Automatisierung (Lebensmittel- und Bedarfsartikel-Lieferservices) das gestresste soziale Gefüge intakt. Home-Office und Fernunterricht helfen uns, die Wirtschaft am Laufen zu halten und unsere Jungen auszubilden. Neue Bottom-Up-Initiativen in Social Networking ermöglichen es, soziale Isolation abzumildern und gefährdete bedürftige Bewohner und kleine Unternehmen, die von Stillständen betroffen sind, zu unterstützen.

Während die digitale Welt perfekt funktioniert, was sind die Lehren für die physische Welt? Wie wichtig neben der Anpassungsfähigkeit die Robustheit von Systemen ist. Wie bedeutend neue Ansätze für eine resiliente Stadt sind. Solchen neuen Ansätzen widmet sich sa_partners in seinem Spacelab. Neben den Chancen der Digitalisierung und Vernetzung gilt es dabei insbesondere, die Gemeinschaft und den öffentlichen Raum neu zu denken.